Herbstkranz

Unser Haus ist groß und weiß. Unsere Haustür ist weiß. Alles ein wenig zu weiß. Daher wollte ich schon länger einen Herbstkranz für unsere Tür machen und hab das jetzt endlich mal geschafft.

Mein erster Kranz überhaupt. Und ein super Projekt um die Äste/Ranken zu recyceln die ich bei uns auf der Terrasse abgeschnitten habe weil sie diese zuwucherten… Solche Projekte mag ich: Schlicht, einfach, alles kostenlos verfügbar oder im Schrank auf Vorrat und in 15 Minuten fertig :)

Als Basis dient ein Metall-Kleiderbügel – kann man oben am Haken noch erkennen. Das sind diese Dinger die man in der Reinigung immer bekommt. Einfach mit den Händen und/oder Zange in Kreisform biegen und den Haken weiterverwenden oder mit einer Zange abzwicken… Der Kreis muss nichtmal ganz sauber und gleichmäßig sein, denn man sieht ihn ja später unter den Ästen nicht mehr.

Jetzt fragt mich bitte nicht, was das für Zweige sind. Ich weiß nicht wie die Pflanze heißt. 😉 Als Neu-Gartensitzer muss ich das alles noch lernen. Meine Mutter und Schwiegermutter sind ein wandelndes Pflanzenlexikon und wissen was das alles ist, wann man es schneidet und wie… Ich lerne noch… Naja, sie wächst jedenfalls bei uns an der Terrasse, hat kleine grüne Blättchen und rote Beeren. Die Zweige waren recht biegsam und ließen sich wunderbar um den Draht wickeln. Nur an einer Stelle habe ich Floristendraht zum befestigen verwendet, alles andere wurde lediglich rumgewickelt und die Enden irgendwo dazwischengesteckt. Als Abschluss noch eine Schleife aus rot-weiß kariertem Band dran und fertig ist das schlichte Herbstkränzchen. Sieht schon fast etwas weihnachtlich aus 😉

Ich überlege noch ob ich in der Mitte noch ein paar Kiefernzapfen runterhängen lasse… Mal sehen… Wenn mir welche übern Weg laufen werden die auch noch eingebaut.

Laterne, Laterne…

Ich liebe solche Feste und Traditionen :) Im Kindergarten gab es einen Laternenumzug, mit St. Martin auf dem Pferd voran, alle mit den Laternen hinterher, mit Liedern und einem Martinsfeuer, Speis und Trank zum Abschluss.

Eigentlich wurden im Kindergarten Laternen gebastelt, aber da das schon Ende September war, haben wir es kurz vor unserem Umzug hierher verpasst. Daher musste Mama ran und noch eine Laterne nachbasteln….

Den kleinen Eisbär hat sich Lukas ausgesucht und wir haben bei Ebay eine Bastelpackung bestellt. Hört sich nach dem „leichten Weg“ an, bietet aber nur den Vorteil, dass man die Anleitung und das Material zusammen bekommt. Den Rest muss man schon noch selbst machen 😉 : Vorlage auf Butterbrotpapier übertragen, Teile aufzeichnen, ausschneiden, alles zusammenkleben, teilweise bemalen… Hat mich 3 Abende meines Lebens gekostet, da oft längere Trocknungszeiten dazwischen waren. 😉

Leider war es kein Modell bei dem Lukas viel mithelfen konnte. Aber nächstes Jahr sind wir dann richtig beim Bastelnachmittag dabei!

Hier die Laterne in Aktion beim Martinsumzug in Rod an der Weil am 13.11.2015. Schön wars. Und Lukas hat ganz stolz die meiste Zeit selbst getragen.

Ab zu Kiddikram und Made4Boys.

Vorweihnachtliche Selbsterkenntnisse, oder Plaetzchenschachteln fuer die Lieben

Dieses Jahr komme ich mir besonders „erwachsen“ und „vernünftig“ vor, denn ich trete in die Fußstapfen meiner Mutter… 😉

Früher habe ich bei meiner Mutter schon immer gesehen wie liebevoll und sorgfältig sie jedes Jahr für Weihnachten Bretla gebacken hat. Die Nachbarn bekommen bis heute die besten Plätzchenteller der Welt verteilt. Geschenke wurden sehr schön eingepackt, Geldgeschenke und Karten selbst gebastelt. Es wurden Bücher aus der Bücherei ausgeliehen um Ideen für Weihnachtskarten zu sammeln, die dann mit viel Liebe zum Detail gebastelt wurden. Nachbarskinder bekamen Kleinigkeiten geschenkt… Das Haus wurde geschmückt. Es wurde mit uns Kindern gebastelt… Wenn Gäste zu Besuch waren, dann wurde der Tisch schön gedeckt, leckere Kuchen gebacken und vielleicht sogar nochmal vorher die Vorhänge gewaschen 😉 … Ach was soll das mit der Vergangenheitsform! Das ist heute immer noch so :)

Und obwohl ich sonst immer behaupte „ich bin ganz der ‚Vadder'“, muss ich doch heute sagen: Wenns um die oben genannten Dinge geht, bin ich wie meine ‚Mudder‘. Wahrscheinlich ganz besonders seit ich selbst Mama bin. In den zwei Jahren in denen ich „nur Hausfrau und Mutter“ war, ist das sozusagen in mir gereift.

Ich habe Geschenke für die Nachbarskinder besorgt und alle Nachbarn, Freunde und die Erzieherinnen meines Sohns bekommen eine Kleinigkeit aus der Küche. Ein schönes Schächtelchen mit liebevoll selbst gebackenen Plätzchen (siehe dazu meine zwei vorigen Posts Nr1 und Nr2 – einer wird auch noch folgen….). Zur Adventsfeier meines Sohns musste natürlich ein schöner Plätzchenteller mit, der auch ratzeputz weggegessen wurde (lag es vielleicht daran, dass Lukas ständig mit Keksen davongesaust ist um sie seiner Lieblings-Erzieherin-Auszubildenden Sevil zu überreichen?! 😉 )

Hier der Advents-Plätzchenteller für den Kindi:

Die kleinen Schächtelchen für die Keksgeschenke habe ich mit dem Plotter selbst geschnitten, anhand der Vorlage die ich bei theprojectgirl.com gefunden habe. Meine sind ca. 9×9 cm breit und tief. Höhe müsste ich jetzt nachmessen. Würde aber sagen etwa halb so hoch. Nächstes mal mache ich sie etwas größer, es passt grade so ein Plätzchen von jeder meiner gebackenen Sorten hinein. Also grade noch passend.

Der Schnittvorlage habe ich noch diese halbkreisförmigen Ausschnitte am Deckel hinzugefügt (weiß nicht wie man die nennt), denn so lassen sich die Schächtelchen besser öffnen und sehen auch noch professioneller aus, finde ich. Der untere Schachtelteil ist ein paar mm kleiner als der obere, damit man sie gut aufeinanderstecken kann.

Wenn Interesse besteht, könnte ich die Datei hier auch bereitstellen… Einfach mal in den Kommentar schreiben…

Nachdem die richtigen Plottereinstellungen gefunden waren, gings dann auch sehr fix. Einfach Papier durch den Plotter jagen, falten, zusammenkleben.

Ausgelegt habe ich die Schächtelchen mit Streifen aus Butterbrotpapier. Und dann rein mit den leckeren Plätzchen:

Dekoriert ganz schlicht mit mit einem „Merry Christmas“-Band, sowie kleinen Labels. Diese sind ebenfalls mit dem Plotter aus Kraftpapier geschnitten, mit „Handmade with Love“-Aufklebern beklebt und hinten noch ein Weihnachtsgruß von uns handschriftlich draufgeschrieben. Die Kraftpapier-Labels und Aufkleber hatte ich schon auf Vorrat, denn immer wenn man mal eine Kleinigkeit mit Print&Cut mit dem Plotter machen will, dann mache ich das Papier mit solchen Dingen voll die man immer wieder braucht…

So sieht das fertige Resultat aus. Die erste Schachtel ist schon bei der Empfängerin, die anderen werde ich wohl heute oder morgen verteilen… :)

In diesem Sinne: Merry Christmas-Backen, -Basteln und -Verschenken :)

Auf, auf zum Creadienstag damit.

In der Weihnachtsbaeckerei 2

Ich habe weiter gebacken… Diese Sorten sind noch dazugekommen:

Husarenkrapfen

Rezept: chefkoch.de

Hier habe ich Mandeln statt Haselnüsse verwendet. Eigentlich eher aus Versehen, denn als ich gemerkt hatte, dass das Mandeln sind, war die Tüte schon aufgerissen. Naja, egal. Schmeckt sehr gut!

Sie sind wow. Einfach nur wow. Der Neueinsteiger geht direkt auf Platz 1 der Plätzchencharts! Ich liebe ja schon immer Bretla mit Marmelade. Und diese hier sind einfach UND köstlich! Sehr mürbe und in Kombi mit Puderzucker und Marmelade einfach yummy.

Ich gehöre zur Fraktion der „Nach-dem-Backen-Einfüller“. Da gehen die Geister ja auseinander. Aber ich bin sehr froh es so gemacht zu haben. Einfach das Loch in der Mitte mit einem Kochlöffelstiel reinstechen, backen, abkühlen lassen, Puderzucker drüber und dann mit Marmelade füllen. Wichtig ist es, dass man die Marmelade vorher heiß macht, damit sie später fest wird. Ich habe die Schwartau Extra Samt (ohne Kerne oder Fruchtstückchen) „Rote Früchte“ genommen. Genial. Die Marmelade glänzt und ist sehr schön fest geworden. Und mit einem kleinen Kinderlöffel ließ sich die Marmelade auch super einfüllen.

Die mache ich wieder.

Und sie sind sogar was geworden obwohl das Sohn-Kind „helfen“ wollte. Für mich ist das doppelt so viel Arbeit, weil ich den kleinen Chaoten dann dauernd abhalten muss irgendwas anzustellen oder kaputt zu machen. Statt Kugeln hat er den Teig zwischen den Händen zu kleinen Würstchen zerrieben… Hm, naja… Außerdem fand er es ganz schlimm, dass die Mama dauernd Stücke von der Schlange (ich habe den Teig erst zu einer langen Wurst ausgerollt damit ich gleichmäßige Stücke abschneiden kann) abschneiden wollte! 😉

Ich denke Ausstecherle backen steht dringend an – dann darf er endlich Hand anlegen!

Schoko-Schneebälle

Rezept: kuriositaetenladen.com

So einfach, so lecker. So mag ich Plätzchen. Sie schmecken sehr schokoladig. Wie kleine Brownies. Und sind wirklich fix gemacht!

Raffaelo-Kugeln

Rezept: birdslikecake.blogspot.ca

Die Masse war wirklich sehr weich. Am besten sind sie von der Konsistenz her wenn sie im Kühlschrank oder einem kühlen Raum lagern. Aber lange aufheben kann man sie eh nicht. Nachdem wir eingesehen hatten, dass sie eh nicht bis Weihnachten aufbewahrt werden können, waren sie auch recht bald aufgefuttert 😉

Geschmacklich allerdings echt ein Hit! Schmecken genau wie Raffaelos, lediglich das Knusprige fehlt.

So, einige Sorten fehlen noch. Auf jeden Fall Schoko-Rotwein-Kekse und Springerle. Und Ausstecherle zusammen mit Lukas. Und dann mal sehen….

Ab damit zum Creadienstag.

Adventsbasteln im Kindergarten

In der Krippe meines Sohns gibt es jedes Jahr einen „Aktivitäten-Adventskalender“. Jeden Tag wird etwas gemacht und unternommen. Sie gehen auf den Weihnachtsmarkt. Eltern kommen zum Singen, Spielen, Geschichte erzählen, mit Instrument… oder zum Basteln. Und das ist natürlich mein Ding: Basteln.

Also habe ich mal die Hand gehoben „ja, ich bastle gerne was mit den Kindern!“, mir mal Gedanken gemacht, Pinterest gewälzt und mich für einen Weihnachtskranz aus Papptellern entschieden. Das Material war weitestgehend im Kindergarten schon vorhanden (Pappteller, Papier, Kleister) und ich musste nur noch die Idee und Bänder zum Verzieren und Aufhängen beisteuern.

Das hier ist mein Exemplar:

Gestern Abend habe ich dieses Probeexemplar gebastelt und die Pappteller für die Kinder vorbereitet. Tim hat mich tatkräftig mit Papierschnipsel machen unterstützt. Dann noch den Leim anrühren und Bänder zusammensuchen und wir waren bereit für heute.

Heute durfte ich in den Kindi kommen und dort mit den Kindern aus den zwei Krippengruppen (Maulwurfgruppe und Raupengruppe) basteln.

16 tolle und ganz unterschiedliche Kränze sind dabei entstanden!

Es hat wirklich viel Spaß gemacht, war eine riesen Sauerei, nachher war alles klebrig, matschig, farbig, aber alle sehr zufrieden!

Hier das Schlachtfeld nach vollendeter Arbeit:

Wirklich interessant zu sehen wie unterschiedlich die Kinder drauf sind und an was sie Spaß haben. Der älteste Junge (schon 3) klebte ganz ordentlich grüne Papierschnipsel auf, und dann auf jeden Schnipsel einen roten oder goldenen Punkt. Ein Mädchen wollte kein Grün, sondern nur rote Punkte draufkleben und das gaaaaanz viele. Ein anderer Junge wollte am liebsten nur mit dem Pinsel kleistern. Ein dritter lieber den Tisch mit Kleister anmalen und mein kleiner Racker meinte man könnte ja mal eine große Hand voll Papierschnipsel in den Kleistertopf werfen 😉 Manche machen das ganz ordentlich und gewissenhaft, andere eher schwungvoll und schnell.

Bis morgen sollte dann auch der größte Kleisterberg getrocknet sein, dann rücke ich nochmal mit meinen Bändern an und mache überall Schleifen und Aufhängebändel dran. Vielleicht reiche ich dann nochmal ein Foto der vollendeten Werke nach.

Spaß hat’s gemacht! Den Kindern und mir auch :)

Na wenn das mal kein Kiddikram ist!

In der Weihnachtsbaeckerei 1

Alle Jahre wieder… werden Plätzchen gebacken. Ach, Plätchen ist zu hochdeutsch. Des sen Bredla! Oder Guatzla!

So, nachdem das klargestellt ist 😉 zeige ich euch mal die ersten Sorten die ich gebacken habe!

Lebkuchen-Knusper-Würfel

Rezept: Aus Essen und Trinken für jeden Tag, 12/2014

Schmecken wie Schoko-Lebkuchen, nur knuspriger.

Zitronen-Schneekugeln

Rezept: chillyfrosting.com 

Nächstes mal etwas weniger Zitronenschale. Vom Aussehen her gefallen sie mir super gut! Und sie sind so schön einfach zu machen!

Schoko-Himbeer-Plätzchen

Rezept: schoenertagnoch.blogspot.de

Ich habe gemahlene Haselnüsse verwendet weil beim Einkaufen alles ausgeräubert war und ich einfach keine gemahlenen Mandeln bekommen habe! Schmecken sehr gut, vor allem seit sie noch ein paar Tage in der Dose geruht und etwas Feuchtigkeit gezogen haben.

Marzipan-Tannenbäumchen

Rezept: lebe-deinen-traum-lebedeinentraum.blogspot.de

Sehr lecker. Sie waren nicht leicht zu verarbeiten, da der Marzipanteig sehr krümelig und brüchig war. Da musste man die ausgestochenen Bäumchen nur einmal schief anschauen und schon waren sie zerbrochen… Auch hier wurden sie nach ein paar Tagen Lagerung noch besser.

Einige Sorten werden noch folgen. Der Teig für Schoko-Schneekugeln liegt schon im Kühlschrank zum ruhen. Dann kommen natürlich auf jeden fall noch Springerle, denn ohne ist nicht richtig Weihnachten! Rotwein-Schoko-Kränze haben sich auch die letzten Jahre bewährt. Raffaelo-Kugeln wollte ich mal testen. Und Husarenkrapfen. Und mit Lukas zusammen lustige bunte Ausstecherle backen.

Mal sehen wie viel ich tatsächlich noch schaffe :)

Euch eine fröhliche Adventszeit!

Passt doch zum Creadienstag, oder?

Kuerbisgeist

Wir haben als Kinder schon Kürbis- und Rübengeister gemacht als hierzulande noch keine Rede war von Halloween. Das gehörte einfach zum Herbst dazu.

Ich finde es blöd, dass solche Sachen aus Amerika hier rüberschwappen und plötzlich soll da jeder mitmachen, in den Läden gibts überall Gruselkram und Kostüme. Sogar Lidl bringt vor Halloween eine Grusel-Lebensmittel-Linie raus. Also mal echt, wer braucht das?!

Fasching, oder eher Fasnet, wie es bei uns im Schwabenländle heißt, ist unsere Zeit gruselige Masken zu tragen und Leute zu erschrecken. Die Hexen und Teufel der schwäbisch-allemannischen Fasnet sind eine uralte Tradition um mit möglichst gruseligen (traditionellen Holz)Masken den Winter zu vertreiben…

Ok, genug abgeschweift.

Fazit: Halloween – blöd. Kürbisgeist – super!

Dieser Kürbis (genannt Karle Kürbis) ziert seit einiger Zeit unseren Balkon und grinst uns böse an. Durch den fortschreitenden Zustand des Verfalls sieht er sogar immer gruseliger aus und Lukas bat mich heute drum ihn wieder aus zu machen.

Hm, schade. Dann zünde ich ihn halt an wenn das Kind schläft. Wir wollen ja keine Alpträume provozieren 😉

Auf zum Creadienstag.

Bagger Birthday

Mein Sohn ist ein Fan von allem was fährt, schwimmt und fliegt. Lastwagen, Bagger, Müllauto, Feuerwehr, Autos, Motorrad, Polizei, Schiff, Flugzeug, Zug… Daher musste für seinen 2. Geburtstag letzte Woche natürlich auch ein Baggerkuchen her! Und Baggerkekse! Und ein Laster-Geburtstagsshirt. Das hab ich euch ja schon gezeigt 😉

Hier jetzt noch ein paar Impressionen vom Geburtstagskuchen und der Kaffee“tafel“…

Einen ähnlichen Kuchen hatte ich mal auf Pinterest gesehen und mir sofort gemerkt. Ich finde ihn einfach genial, weil er super aussieht, mein Sohn total verrückt danach war und er eigentlich nur total wenig Arbeit macht! Man macht einfach einen (Schoko)Kuchen, Schokoglasur drauf, dann mit der Gabel Brocken rausbaggern und mit Spielzeugbaggern und ggf. noch ein paar anderen Sachen dekorieren. Den Kuchen (Tiroler Nusskuchen) hat meine Mutter gebacken und wir haben ihn dann zusammen dekoriert. Eigentlich kamen nur noch Schoco Crossies drauf, zusätzlich zu den Kuchenkrümeln. Man könnte sich natürlich auch noch mit gefärbtem Marzipan oder anderen Süßigkeiten austoben. Vor allem welche die aussehen wie Steine. M&Ms und Co :) Aber ich fand es so schlicht am schönsten. Die Packung grünes Marzipan (ursprünglich als Wiese/Gras geplant) haben wir garnicht aufgemacht.

Außerdem habe ich Baggerkekse gebacken! Die Bagger-Ausstecherform habe ich bei Amazon gekauft. Ausgestochen aus einem simplen Ausstecherleteig nach altem Familienrezept 😉 Glasiert habe ich sie mit einer Zuckerglasur (Puderzucker + Zitronensaft) die ich mit reichlich gelber Lebensmittelfarbe eingefärbt habe. Die Baggerkekse waren in der Krippe bei den Kindern der absolute Hit. Ich hatte ihnen, zusätzlich zu den Muffins die ich gebacken hatte, noch eine große Dose davon mitgegeben, und die war bis auf einen Keks leergeputzt. Baggerkekse rocken. Und haben mit der süß-säuerlich-frischen Glasur auch den Erwachsenen super geschmeckt :)

Dann gabs beim Geburtstagskaffee noch einen Rotkäppchenkuchen. Das Rezept hatte ich aus einem „Essen und Trinken für jeden Tag“ Heft. Er war wirklich unglaublich lecker! Mehr als ein Stück konnte man aber echt nicht essen und wir waren selbst zu viert mehrere Tage damit beschäftigt! 😉

Man macht einen Rührteig, färbt eine Hälfte mit Kakao ein, darauf die Kirschen und backen. Darauf kommt dann eine Quark-Sahne-Schicht und obendrauf ein roter Tortenguss aus dem Kirschsaft.

Yummy.

Mal sehen was ich mich nächstes Jahr für Lukas‘ Geburtstag einfallen lasse. Dann gibt es sicher auch den ersten Kindergeburtstag. Spannend! Aber ich hab ja noch ein Jahr Zeit für die Planung. Haha 😀

Na wenn das nichts für Kiddikram und Made4Boys ist!

Idee fuer Hochzeitsgeschenke…

Wir waren dieses Jahr bereits auf drei Hochzeiten: Ann-Kathrin und Johannes, Andrea und Christoph, Tina und Benni.

Da muss man sich natürlich für die Verpackung von Geldgeschenken immer irgendwas Kreatives einfallen lassen. Das gebietet ja schon die Bastler-Ehre :)

Und bei so vielen Hochzeiten dieses Jahr war ich gleichzeitig kreativ und unkreativ 😉 Ich hatte eine gute Idee für Geldgeschenke, habe diese dann allerdings für alle Hochzeiten wiederverwendet. Perfekt, dass sich die Hochzeitspaare untereinander nicht kannten und es auch bei den Gästen keine Überschneidungen gab. Haha.

Die Idee hatte ich mal auf Pinterest gesehen und mir direkt gemerkt. Weil einfach, preiswert und das Hochzeitspaar hat von der Geschenkverpackung später auch noch was :)

Und hier das Resultat:

Ich habe in Illustrator Plakate gestaltet mit berühmten Paaren. Dazwischen das Hochzeitspaar. :) Die Vektorgrafik ging dann in den drei Ausführungen (auf den Fotos sehr ihr nur zwei, da eine zu dem Zeitpunkt schon verschenkt war) an eine Druckerei und wurde auf Din A4 als hochwertiger Poster-Druck produziert. Der Rahmen stammt von IKEA und nennt sich NYTTJA. Es passt genau Din A4 hinein und er ist mit 1,99€ auch sehr preiswert. Das Geld soll ja schließlich ans Brautpaar gehen und nicht schon in die Geldgeschenkverpackung fließen 😉

Die Geldscheine habe ich dann einfach unten um die Kanten gefaltet. Wisst ihr wie ich meine? So dass man vom Geldschein noch ein Dreieck sieht. Das selbe oben mit einem Stück rotem Karton auf dem unsere Glückwünsche/Namen/Unterschriften Platz hatten.

Fertig ist das Geldgeschenk. Und nach dem Entfernen der Scheine hat das Hochzeitspaar noch ein schönes Bild zum Aufhängen. Ich finds gut. Werde ich sicher nochmal wiederverwenden :)

Falls ihr das nachmachen wollt, aber Illustrator/Photoshop und Co nicht bedienen könnt, dann könnt ihr das ja auch einfach in Word machen. Und wer einen guten Drucker hat, könnte es auch direkt in Fotoqualität ausdrucken.

Auf damit zu Creadienstag :)