Warum ich es liebe einen Plotter zu haben

Warum ich es liebe einen Plotter zu haben? Weil er so praktisch ist. So vielseitig. Bisher habe ich hauptsächlich Flexfolien für Textilien geschnitten, auch schon oft Papier/Pappe und Co z.B. für allerhand Gebasteltes für unsere Hochzeit.

Jetzt habe ich mal für unseren Keller geplottet. Beschriftungen für unsere neuen Wäschesortierer. ENDLICH haben wir im neuen Haus genug Platz und eine Waschküche zum Wäsche sortieren, aufhängen und so weiter. Die Haufen Schmutzwäsche im Flur und der Wäscheständer im Wohnzimmer gehören der Vergangenheit an :)

Zurück zu den Wäschesortierern! Ich habe bei Ebay solche Hängesysteme mit Wäschesäcken gekauft. Zwei Stück mit jeweils 3 Säcken. Und da wir meistens 30, 40 oder 60 Grad waschen und das jeweils in hell und dunkel passt das genau und wurde entsprechend beschriftet :)

Schnell Datei in Silhouette Studio entworfen, auf weißem und schwarzem ORACAL High Performance Cast 751C Vinyl geplottet und mit Transferfolie auf die Wäschesortierer übertragen. Fertig ist die Ordnung und sogar dem Herrn des Hauses sollte es damit möglich sein die richtigen Fächer/Säcke zu treffen 😉

Tims Kommentar zum Ergebnis war „Sieht super aus. Ich dachte du machst da so kleine Zettel und klebst die mit Tesa hin“. Haha. As if. Unterschätze niemals eine Frau mit einem Plotter 😀

…die Feuerwehr ist da…

Tatüüüü, tataaaaa, die Feuerwehr ist da! Lukas liebt alles was man als „Fahrzeug“ bezeichnen kann, besonders natürlich Polizei und Feuerwehr. Daher gab’s jetzt mal ein Feuerwehr-Shirt. Selbst genäht und be-plottet.

Das Schnittmuster ist das Raglanshirt von Klimperklein. Ich liebe diese Schnittmuster einfach! Damit kann man nichts falsch machen!

Das Plottermotiv habe ich selbst erstellt, bzw. eine Grafik nachgezeichnet die ich in der Google Bildersuche gefunden habe. Also nur für den Eigengebrauch 😉 Hinten dann noch der Schriftzug „Feuerwehrmann“ drauf, und fertig ist das Feuerwehr-Shirt!

Innen habe ich außerdem die Größe eingebügelt, denn bei den selbstgenähten Sachen weiß man später nicht mehr so genau welche Größe es denn war. Es ist in diesem Fall die 104 und ist noch weit für Lukas, so dass es bisher garnicht zum Einsatz kam. Aber das muss schnellstens mal nachgeholt werden, oder?!

Hier nochmal eine Nahaufnahme des süßen Feuerwehrstoffs. Wobei ich auch noch den Feuerwehr-Jersey von Stoffwelten auf Lager habe der aufs Vernähtwerden wartet…

Na wenn das nix für Jungs (Made4Boys) und Kids (Kiddikram) ist :)

on the road

Ohje, ist es wirklich schon seit Juni, dass ich hier nichts mehr gepostet habe?! Dabei war ich ja garnicht faul, ich hatte nur so viel um die Ohren…

Daher versuche ich mal ein paar Sachen nachzuholen und euch noch zu zeigen…

Im Juli ist dieses beplottete Shirt für meinen kleinen Fahrzeug-Fan entstanden. Die Datei habe ich selbst entworfen, fix auf weiße Flexfolie geplottet und auf ein gekauftes H&M Tshirt aufgebügelt. Fertig ist das Shirt, glücklich ist das Kind :)

Ab damit zu Kiddikram und Made4Boys.

Ergebnisse des Probeplottens „Like/Dislike“

Hier zeige ich euch mal wieder Ergebnisse des Probeplottens meiner Dateien. Dieses mal die Datei „Like/Dislike“, angelehnt an die entsprechende Funktion in Facebook. Ich finde das Thema super für Tshirts, aber auch alles mögliche andere was man mit Statements bedrucken kann.

Die Datei gibt es im Shop.

Das sind die Ideen meiner Probeplotterinnen:

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Momo like dislike

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Vielen Dank an Manuela Dreßler, Eileen Alexa Bernhards, Merle Lohmann, Ebonee Hood und Nicole Kochanek.

 

Ergebnisse des Probeplottens „Schulkinder“

Hier seht ihr endlich die Ergebnisse des Probeplottens für die Datei „Schulkinder“. Die Ergebnisse sind schon eine Weile fertig, aber ich kam noch nicht dazu sie zu zeigen…

Für die schönen Ergebnisse und das Feedback zur Datei danke ich ganz herzlich Lisa Fröse, Yvonne Staude, Birgit Kellermann und Sandra Vlasak-Koller!

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Schulkind

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Dieses Mal habe ich nach dem Probeplotten tatsächlich noch größere Anpassungen an den Dateien gemacht und noch eine Version für dunklen Hintergrund hinzugefügt. Das ganze Werk ist recht umfangreich, da es jetzt folgende Varianten gibt:

1) Eine Datei die für mehrfarbige Darstellung optimiert wurde. Die Datei enthält
– ein Motiv mit einem Jungen und einem Mädchen
– 4 Sprechblasen mit dem Text „Schulkind“ in zwei unterschiedlichen Schriftarten und für über oder unter der Figur anzuordnen.

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2) Eine Datei die für einfarbige Darstellung optimiert wurde. Die Datei enthält
– ein Motiv mit einem Jungen und einem Mädchen das für hellen Hintergrund angepasst wurde
– ein Motiv mit einem Jungen und einem Mädchen das für dunklen Hintergrund angepasst wurde
– 4 Sprechblasen mit dem Text „Schulkind“ in zwei unterschiedlichen Schriftarten und für über oder unter der Figur anzuordnen.

schulkinder_einfarbigZu kaufen gibt es die Datei – mit komfortablem Sofortdownload – wie immer in meinem Shop.

 

Windeltasche a la moustache

Noch ein Projekt dieses erfolgreichen Nähwochenendes. Eher spontan bin dazu gekommen, weil ich bei der lieben Mirja von Glückpunkt, die auch schon für mich probegeplottet hat, über Windeltaschen gelesen hatte. Und wusste – sowas brauchst du auch! Lukas ist schon so groß, dass wir garnicht mehr viel Kram mitnehmen müssen wenn wir unterwegs sind. Aber ein paar Ersatzwindeln und Tücher sind schon praktisch. Und die Tasche kann man einfach mit in die Handtasche werfen.

Und als zweiter Gedanke kam: ui, da kann ich mal meinen coolen Schautzbart-Stoff in Kombination mit etwas Selbstgeplottetem einsetzen. *Werbung an* Wer Interesse hat – Datei „Bon Jour Moustache“ wird es bald in meinem Shop zu kaufen geben. *Werbung Ende* Haha.

So sieht das „Täschle“ ungefüllt aus. Das Schnittmuster gibt’s als kostenlose Anleitung bei O’Malleys Sticheleien.

Als Basis habe ich einen schwarzen Jeans-Stoff verwendet. Formerly known as „linkes Hosenbein einer alten Jeans“. Da ich auf jeden Fall den Bärtestoff verwenden wollte, war mir aber der Unterschied zwischen dem dicken, stabilen Jeans und dem dünnen Baumwollstoff zu groß. Aber als Näh-Muddi ist man da ja um keine Lösung verlegen und ich hab den Bärtestoff einfach fix mit Vliesofix aufgebügelt und die Mittelnaht mit einem engen Zickzack abgesteppt. Was sich später allerdings noch als Problem herausstellen sollte, da ich ja schlecht das Loch für den Druckknopf mitten durch meine Naht machen konnte – das wäre ja alles aufgegangen!

Half alles nix, eine Lösung musste her. Also hab ich ganz knapp unter die Zickzack-Naht das Löchlein für den Snap gemacht und so gings dann ganz ok. Leicht schief ist die Verschlusslasche, aber das fällt wahrscheinlich nicht mal auf?

Beplottet habe ich natürlich auch. Das bot sich regelrecht an. Habe ich allerdings erst als allerletztes gemacht, weil ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass das Geplottete dann irgendwie seitlich und nicht genau in der Mitte endet. Tolle Idee, aber auch wieder etwas kurz gedacht. Warum klappt beim Nähen eigentlich nie alles einfach easy und problemlos? 😉

Der Jeans-Stoff ließ sich nämlich ganz bescheiden beplotten. Die Folie wollte ewig lang überhaupt nicht richtig halten. Das hat mir dann auch das leicht verwackelte „N“ beschert. Und was ist das blödeste was ihr euch sonst noch so denken könnt was hätte passieren können?

RICHTIG, ich habe mit dem Bügeleisen beim fieberhaften Aufbügeln meinen einen Snap zu einem Klumpen verschmolzen! Oh welche Freude! Gott sei dank ging es glimpflich aus, denn ich konnte mit Taschenmesser und sanfter Gewalt den mittleren Stift herausbrechen und so den Druckknopf entfernen.

Sowas braucht echt keiner 😉

Aber alles in allem – wenn mal zur Abwechslung nichts schiefgehen würde – ein schönes, schnelles, einfaches Projekt.

Und so sieht die glückliche, kugelrunde Windeltasche gefüllt mit feuchten Tüchern und 3 Windeln aus:

Auf, auf zu Made4Boys & Kiddikram & Plotterliebe!

Ergebnisse des Probeplottens – Kleine & grosse Schwester

Hallo ihr Lieben,

da sind sie nun, die Ergebnisse meines ersten Probeplottens. Fleißig auf Herz und Nieren getestet wurde die Datei „kleine & große Schwester“. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung von Rebekka Konietz, Angelika Ullrich, Lisa Fröse, Milenchen, Chri Si und Monique Woitas. Ich bin hin und weg von den Ergebnissen! Na wenn das nicht Lust auf mehr macht!

Sollte das der Fall sein, gibt es hier, in meinem Shop, die entsprechende Plotterdatei zu kaufen. 😉 Zusätzlich eine Gewerbelizenz. Bald wird es auch fertige Bügelbilder aus Flexfolie mit diesem Motiv geben, damit ihr auch ohne Plotter die Shirts eurer kleinen Mädels verschönern könnt! Stay tuned!

Aber jetzt ohne weitere Worte die tollen, inspirierenden Werke meiner Probeplotter-Mädels. Danke nochmal!

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Vorweihnachtliche Selbsterkenntnisse, oder Plaetzchenschachteln fuer die Lieben

Dieses Jahr komme ich mir besonders „erwachsen“ und „vernünftig“ vor, denn ich trete in die Fußstapfen meiner Mutter… 😉

Früher habe ich bei meiner Mutter schon immer gesehen wie liebevoll und sorgfältig sie jedes Jahr für Weihnachten Bretla gebacken hat. Die Nachbarn bekommen bis heute die besten Plätzchenteller der Welt verteilt. Geschenke wurden sehr schön eingepackt, Geldgeschenke und Karten selbst gebastelt. Es wurden Bücher aus der Bücherei ausgeliehen um Ideen für Weihnachtskarten zu sammeln, die dann mit viel Liebe zum Detail gebastelt wurden. Nachbarskinder bekamen Kleinigkeiten geschenkt… Das Haus wurde geschmückt. Es wurde mit uns Kindern gebastelt… Wenn Gäste zu Besuch waren, dann wurde der Tisch schön gedeckt, leckere Kuchen gebacken und vielleicht sogar nochmal vorher die Vorhänge gewaschen 😉 … Ach was soll das mit der Vergangenheitsform! Das ist heute immer noch so :)

Und obwohl ich sonst immer behaupte „ich bin ganz der ‚Vadder'“, muss ich doch heute sagen: Wenns um die oben genannten Dinge geht, bin ich wie meine ‚Mudder‘. Wahrscheinlich ganz besonders seit ich selbst Mama bin. In den zwei Jahren in denen ich „nur Hausfrau und Mutter“ war, ist das sozusagen in mir gereift.

Ich habe Geschenke für die Nachbarskinder besorgt und alle Nachbarn, Freunde und die Erzieherinnen meines Sohns bekommen eine Kleinigkeit aus der Küche. Ein schönes Schächtelchen mit liebevoll selbst gebackenen Plätzchen (siehe dazu meine zwei vorigen Posts Nr1 und Nr2 – einer wird auch noch folgen….). Zur Adventsfeier meines Sohns musste natürlich ein schöner Plätzchenteller mit, der auch ratzeputz weggegessen wurde (lag es vielleicht daran, dass Lukas ständig mit Keksen davongesaust ist um sie seiner Lieblings-Erzieherin-Auszubildenden Sevil zu überreichen?! 😉 )

Hier der Advents-Plätzchenteller für den Kindi:

Die kleinen Schächtelchen für die Keksgeschenke habe ich mit dem Plotter selbst geschnitten, anhand der Vorlage die ich bei theprojectgirl.com gefunden habe. Meine sind ca. 9×9 cm breit und tief. Höhe müsste ich jetzt nachmessen. Würde aber sagen etwa halb so hoch. Nächstes mal mache ich sie etwas größer, es passt grade so ein Plätzchen von jeder meiner gebackenen Sorten hinein. Also grade noch passend.

Der Schnittvorlage habe ich noch diese halbkreisförmigen Ausschnitte am Deckel hinzugefügt (weiß nicht wie man die nennt), denn so lassen sich die Schächtelchen besser öffnen und sehen auch noch professioneller aus, finde ich. Der untere Schachtelteil ist ein paar mm kleiner als der obere, damit man sie gut aufeinanderstecken kann.

Wenn Interesse besteht, könnte ich die Datei hier auch bereitstellen… Einfach mal in den Kommentar schreiben…

Nachdem die richtigen Plottereinstellungen gefunden waren, gings dann auch sehr fix. Einfach Papier durch den Plotter jagen, falten, zusammenkleben.

Ausgelegt habe ich die Schächtelchen mit Streifen aus Butterbrotpapier. Und dann rein mit den leckeren Plätzchen:

Dekoriert ganz schlicht mit mit einem „Merry Christmas“-Band, sowie kleinen Labels. Diese sind ebenfalls mit dem Plotter aus Kraftpapier geschnitten, mit „Handmade with Love“-Aufklebern beklebt und hinten noch ein Weihnachtsgruß von uns handschriftlich draufgeschrieben. Die Kraftpapier-Labels und Aufkleber hatte ich schon auf Vorrat, denn immer wenn man mal eine Kleinigkeit mit Print&Cut mit dem Plotter machen will, dann mache ich das Papier mit solchen Dingen voll die man immer wieder braucht…

So sieht das fertige Resultat aus. Die erste Schachtel ist schon bei der Empfängerin, die anderen werde ich wohl heute oder morgen verteilen… :)

In diesem Sinne: Merry Christmas-Backen, -Basteln und -Verschenken :)

Auf, auf zum Creadienstag damit.

Fenster voller Schneeflocken

Ich hab meine erste Winter-/Weihnachtsdeko angebracht. Eigentlich mache ich das immer erst auf den 1. Advent, aber ich dachte ein paar Schneeflöckchen am Küchenfenster können nicht schaden.

Außerdem war ich neugierig darauf ob meine Idee funktioniert. Schneekristalle mit dem Plotter aus transparenter/matter Fensterfolie ausschneiden. Und ich kann sagen „ja, funktioniert super!“

Daher dachte ich, ich mache ein Mini-Tutorial draus – für alle die einen Plotter haben und sich auch einfach und für wenig Geld die Fensterscheiben einschneien lassen wollen 😉

Ihr braucht:

  • transparente selbstklebende Folie (z.B. d-c-fix Nr. 16 – das habe ich verwendet)
  • ein Schneideplotter (z.B. Silhouette Cameo)
  • Werkzeug zum Entgittern
  • Vorlagen für Schneeflocken (entweder gegoogelt, selbst gemalt oder aus dem Silhouette Store gekauft. Ich gebe zu, dass ich faul war und in diesem Fall letzteres gemacht habe. Ich hatte noch Spielraum von dem Gutschein den man zum Kauf des Plotters bekommt)

Und so geht’s:

  • Schneeflocken ggf. in der Plotter Software entwerfen/nachzeichnen und auf der Arbeitsfläche anordnen. Eine Mischung aus großen und kleinen Schneeflocken sieht am schönsten aus. Wenn man sie etwas dreht, spart man Platz, und es passen mehr auf ein Blatt.
  • Selbstklebende Folie in der richtigen Größe zuschneiden und auf die Schneidematte legen.
  • Plottereinstellungen vornehmen und ausplotten. Meine Einstellungen (beim Silhouette Cameo) waren
    • Messer: 1
    • Geschwindigkeit: 8
    • Dicke: 10

  • Mit diesen Einstellungen wurde die selbstklebende Folie, aber nicht das Trägerpapier durchgeschnitten.
  • Wenn alles fertig geschnitten ist, kann entgittert werden. Die Folie, die die Schneeflocken umgibt wird ausgelöst und kommt in den Müll.
  • Dann werden die Schneeflocken auf die Fensterscheibe geklebt.
  • Glühwein heiß machen (oh, moment, ich lauf mal schnell in die Küche… 😉 ). Vors Fenster setzen. Winterliche Stimmung genießen.
  • Wenn die Weihnachtsdeko-Saison vorbei ist, können die Fensterfolien-Schneeflocken einfach abgezogen und wieder auf die Trägerfolie aufgeklebt werden. So können Sie im nächsten Jahr wiederverwendet werden.

Viel Spaß beim vorweihnachtlichen Plotten, ihr Lieben! Und weil ich mich da grade so über meine weiße Fenster-Pracht freue, geht’s auf zum Freutag!